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Anfangsgründe der Naturlehre
Entstehung
Seite
505
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Von der Elektricität. 525

Hrn. Volra's Condensaror oder Mikro-Elekrromerer.

§. 5Z8. ß.

Dieses vortreffliche Instrument, dessen Entdeckung un»streitig mit unter die größten gehört, die man seitder Erfindung der Rlcistischen Flasche in dieserLehre gemacht hat, ist eigentlich ein Elektrvphor,dessen Basis ein unvollkommener Leiter ist.Vorzüglich schicken sich hierzu polirte Marmorplat-ten; oder auch recht trocknes (nicht geröstetes)Holz, welches man etwas überfirnkßt. Diese Kör-per lassen die Elektricität viel schwerer durch alsdie Metalle, nehmen aber auch durch Reiben vielzu wenig an um zu Kuchen eines guten Elektrophorszu dienen. Beym Marmor ist es nöthig, daß erwenigstens einmabl in einem Ofen recht durchgehitztwerde um ihn seiner Feuchtigkeit zu berauben; ister von einer guten Art, so hat man alsdann weiternicht nöthig, erwas daran zu thun; ist er schlechtund leircc noch zu stark, so überzieht man ihnmit einer Lage von Vcrnsteinfirniß oder auch ge-meinem Lackfirniß, oder mit dünnem Tafft, welchesihn, zu dieser Absicht, dem besten gleich macht.Ich habe ein Stück Muschelmarmor von unsermHembergs, worüber ich ein Stück feinen sogenann-ten Zindcltafft breitete, recht gut befunden. Mankann auch statt den Marmor mit Tafft zu überzie-hen, den darauf zu setzenden Deckel des Elektro-phors selbst in dünnen Tafft einnähen, und aufdiese Weise oft gemeine Tische, Stühle, Bücherzur Basis eines Condensatvrs machen. Vorzüg-lich kann ich, aus eigner Erfahrung, den Ge-brauch der Luftschicht für den Condensatvr em-pfehlen. Dieser Condensatvr ist nicht allein derwohlfeilste, sondern auch der beste, indem derHauptkörper, woraus er besteht, (stufe) jedenAugenblick schon für sich mit andern abwechselt, s»daß ein bey andern Condensatvren sehr gewöhnlicherund sehr widriger Umstand aar nicht eintreffenkann, nämlich daß die Basis elektrophorischwird, wodurch auf einmakl das ganze InstrumentIi 5 s»