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Anfangsgründe der Naturlehre
Entstehung
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472 IX. Abschnitt.

Daß aber manche Körper, wie z. B> das Quecksilber einesehr arvße Hitze annehmen können, ohne zu leuchten,davon ist der Grund, daß ihnen der Stoff fehlt, der dieluft plötzlich zersetzt, oder wenn sie ihn auch befitzen, dockzu sehr gebunden, oder daß er auch bey manchen Körperunicht in dem Grade von Feinheit entwickelt wird, derdazu nötbig isi.

§. 494- x.

Neberhaupt scheint das Licht eine sehr große Refie inder Natur zu spielen, und es blieben dadurch nothwendigso große Lücken in den Erklärungen der Erscheinungen derNatur, daß man es bisher bloß als die Ursache der Hell-l>e,c betrachtete. Jetzt weiß man daß das Sonneiüichtnicht aliein großen Einfluß auf die Luft-Elektricilät hat,sondern auch die Richtung der Magnetnadel asfieirt. Auchdas Phlvgiston könnte, wie Hr. L.e->nl,ardi (Maeguerv>. Band S. der neust. Ausgabe) muthmaßet, ge-bundenes Licht sev», wie es denn würklich Hr. Gren(Handbuch der Chemie Tb. > §.264. :c.) schon durch denWärmestoff zumPhlogistvn binden läßt Wäre es aberauch nicht grade der Wärmestoff der ?s bindet, so kannman es sich doch auf unzahlige Weise als gebunden geden-ken. So bangt bekanntlich von ihm das harzige Gründer Pflanzen, das Schwanwerden des Hornsilbers, dieVeränderung der dephloaistifirten Salzsäure und das Far-denschwinden der Bestuchefschen Nervcntimtur im Son-zienlichte, ab.

In der neucrn Ausgabe seines Handbuchs labt er nun mitHerrn Richter das Licht selbst aus Wärmcstoff undBrennstoff entstehen s§. 4Z8).

S- 4Y4- K-Durch diese etwas modificirte Crawfvrdische Theorie,glaube ich, lassen sich nunmehr unzählige Erscheinungenin der Natur erklären. Unsere Luft ist ein Feuer-Meer,das die Erde verbrennen könnte, wenn sie zersetzt würde.Ueberall kann Wärme entstehen wo Capacjtaten verändertwerden, oder gebundene Wärme frey wird. Die Wärmein der Erde, dieser großen chemischen Werkstalte, zu er-klären brauchen wir kein Ccntralfeuer, so wenig als inder Tonne voll nährenden Mostes, oder als wir eines ge-brauchen die Wärme des thimschen Körpers zu erklären,

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