Von der Wärme und Kälte. 401
Kabelle, finden sich gewisse, nicht wohl gänzlichzu hebende Schwierigkeiten. Am größten sind dieSchwierigkeiten, wenn man Thermometer untereinander oergleichen will, die mir zweyerley flüssi-gen Materien angefüllt sind.
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H. 466.
Ueberhaupt sind alle unsere Thermometer nochunvollkommene Werkzeuge, weil sie sämmtlichnur anzeigen, daß eine gewisteWärme, derma»sie aussetzt, größer oder kleiner sey als eine an-dere, nicht aber wie viel dieser Unterschied wirk-lich an sich betrage H. Hierzu kömmt noch, daßsich nicht bloß die flüssige Materie, womit dasThermometer gefüllt ist, sondern auch das Glas,woraus es verfertigt ist, in der Wärme ausdehntund in der Kalte zusammenzieht, daher auch einThermometer, wenn es schnell einer Hitze ausge-setzt wird, zuerst etwas fällt, ehe es zu steigenanfängt. (§.458).
-) (Giebt man die beiden Sähe zu, >) daß be?.glei-cher Dichtigkeit der Lust sich die warme ver-kalke wie ihre Federkraft; 5) daß de? gleicherMasse der Luft und de? gleichem Druck, dieWärme in der Verbälrniß de» tiauins wachse,durch welcheu sich die Luft ausdehnt, wovon derletzte eine bloße Folgerung aus dem erste» ist, soik dos Luftthermsulerer etwas mehr als ein bloßesThermoskop, Mau kann nämlich alsdann, wennman eine gewisse bestimmte Wärme, als z.B. oiedes unter einer bestimmten Barouicterhöhe kochen-den Reaenwassers zur Einheit annimmt, die Ver-haltniß jeder andern Wärme zu dieser Einheit an-geben: Die Unrichtigkeit oblger Satze aber hatE c wenig-