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Anfangsgründe der Naturlehre
Entstehung
Seite
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Z?8 IX. Abschnitt.

»n einem größern oder geringer» Grade. Auchdie Dämpfe mancher Körper lassen sich so starkerhitzen, daß sie zum Glühen gi-lanqe», und als-dann bilden sie das, was wir Flamme nennen;daher geht der Rauch, das heißt Dampfe, dienoch nicht glühen, bey einer Vergrößerung derHitze leicht in eine wirkliche Flamme über.

§. 4Z8-

So wie aber nicht alle Dampfe zum Glühenzu bringen sind, oder so wie nicht alle Körper ge»schickt sind zu brennen, so glaubt man Ursachezu haben, in den dazu geschickten Körpern eingewisses brennbares Wesen (plllogillon) anzu-nehmen, das sie zur Unterhaltung einer Flammevermögend macht. Dergleichen enthalten vieleKörper, z.B. Oele, Weingeist, Holz, Schwe-fel u. s. f. in Menge, vielleicht findet sich etwasdavon, sollte es auch noch so wenig seyn, inallen Körpern ").

Die Existenz dieses Wesens, wovon der Vegriffmit demNuhm seines großen Gründers, Srahie, bald mehrbald minder nivdisteirt, sich über ganz Europa ver-breitet batte, wird jetzt auf Veranlassung desHrn. itavoisi« und einiger andern, vorzüglichFranzösischer Chemisten, fast allgemein nicht blosin Zweifel gezogen, sondern mit außerordentlicherZuversicht schlechtweg geläugnet. Viele von denPhänomenen, die man bisher durch Levrrirr undLmcferimng des Phloaistvns erklärt hat, erklärtman nemlich, und gewiß nicht selten sehr glücklichund adaguat, umgekehrt durch iLnifcrmmg undBeyrr-rc eines andern eignen Grundstoffes, denMaN den Sämvzeugendcn (principe oxxg0n-)nennt, der übrigens mit dem Wesen, das er ver-drillt-