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Anfangsgründe der Naturlehre
Entstehung
Seite
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Zs6 IX. Abschnitt.

Schläge vertragen können, ober augenblicklichin Staub zerspringen, wenn man den dünnenSchwanz abbricht, worin sie sich endigen. Umsie zu machen, laßt man flüssige Glaökropfenin kaltes Masser fallen. Gemeiniglich enthal-ten sie hohle Bläschen in sich daß aberdiese und die suft nicht das Zerspringen verur-sachen, das erhellet daraus, daß man dieSpring-gläser big auf die Blasen abschleifen kann,ohne daß sie zerspringen, und daß sie ihreWirkung auch im luftleeren Räume lhun.Durch die schnelle Abkühlung im Wasser wirdvielmehr das Glas, woraus sie bestehen,stark zusammengezogen und heftig gespanntund solcher Gestalt sehr spröde gemacht, unddieß ist wohl die Ursache ihres gewaltsamenZerspringenS in dem Augenblicke, da man ihreTheile mit einiger vorzüglichen Erschütterungzu trennen anfangt. Deßwegen zerspringensie auch nicht, wenn man sie auf Kohlen wohldurchglühet und hieraus allmahlig kalt werdenläßt, weil dabei) die Spannung der Theile inihnen vermindert wird. (Man verfertigt auchlange spiralförmig gewundene Faden aus Glas,welche ahnliche Eigenschaften besitzen. Die Spi-ralform nehmen sie ohne Zulhuu der Albeitervon selbst an, so wie der noch fließende Glasfadenin das Wasser eintritt (verrineuli vitrei). L.).

') Nach Hr. Vosc d'Anric (dtem, prelenie, w. IV) sinddiese Bläschen weiter nichts alseine in Dünste auf-geläsete GlaögaUe. Zum Zerspringen sind sie gar

nicht