Von der Wärme und Kälte, z s s
Z. 420.
Einige Körper dehnen sich durch die Hitzemehr, andere weniger aus; man hat aber nochkein Gesetz bemerken können, wornach sichdiese Verschiedenheit richtete. Auch wirkt aufeinige Körper die Hitze geschwinder als aufandere; z. B. Lust dehnt sich in der Warmeschneller aus als Quecksilber, Quecksilber schnel-ler als Wasser. Auch hierin richten sich dieKörper nicht etwa nach ihrer Dichtigkeit.
§. 421.
Wegen ihrer Wirkung der Warme auf dieKörper wagen gleichgroße Stücken davon in?Winter und in der Kaltr jederzeit mehr alsim Sommer und in der Wärme, so wie auchdie Erfahrung lehrt. Es wird auch hierausbegreiflich, wie die Warme die Auflösimgeirbefördert (§. 198), wie die Pendeluhren undauch andere Uhren im S-'mmer langsamer ge-hen als im Winter, wie man Stahl durchplötzliches Ablöschen in kaltem Wasser, wenner stark glühet, härter macht, durch bloßesGlühen aber wieder erweicht, warum schnellerhitztes dickes Glas zerspringt; und mehrereandere Erfahrungen lassen sich daraus erklären.
Z. 422.
Hierher gehören auch die vorzüglich sprödenGlastropfen oder Springgläser (Iscrxmse vi-trese), welche an ihrem dickern Theile harte
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