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Anfangsgründe der Naturlehre
Entstehung
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z-4 VIII. Abschnitt.

auch in dem Innern eines Körpers dergestaltverandern, daß er nun dem Auge andere Far-ben zuschickt, als vorher. Dergleichen Ve»änderungen an den Farben der Körper, bringtdie Natur täglich hervor; die Kunst lhut esebenfalls, und erweckt manchmahl Verwunde-rung, wenn sie durch die Vermischung zweyerKörper ei«e Farbe hervorbringt, die weder dereine noch der andere Körper für sich allein hatte.

Hierher gehören auch verschiedene sogenannte sympathe-tische Tinren

-Farbenverwandlung; oder Anleitung durch Vermischungzweyer wasserhellen Flüssigkeiten alle Hauptsachenaugenblicklich darzustellen von Tilebein (Crelltchem. Ann. >785. »tesSt.)

'Versuche und Bemerkungen über die Ursache der dauer-haften Farben undurchsichtiger Körper von iLdw.HusseyDelaval aus dem Engl, nebst einer Vorredevon o, Csrenz Tre». Berlin und Stettin. >788. 8.In der Vorrebe beendet sich eine Prüfung derLebrmeinung de« Verf. von Hrn. Prof. Rlügelund von mir. L,,

Was ächte und unächte Farben in der Färbekunst find:wie manche an der Luft oder an dem Sonnenscheineverschießen; wie einige Materien auf gefärbten Zeu-gen flecken, andere Flecken wegnehmen, u. d. gl.Man sollte, wo nicht selbst im gemeinen Leben, dochwenigstens da, wo wissenschaftlich gesprochen wird,für die Farben der Mahler und der Färber einanderes Wort z. B. Pigment gebrauche». Dasrvthe Licht selbst wäre also rothe Farbe (cnlor);Zinnober hingegen oder der von jenem Lichte ge-färbte Rörper, ein rotbes pigmenr Blaue undgelbe Farbe geben allemahl in der Mischung einegrüne, das blaue Lacmus hingegen mit der gel-ben Salpetersäure verbunden ein rorhes Pigment.Die Chemie liefert unzählige Vehspiele von ähn-lichen Veränderungen,

§° Z8?-