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Anfangsgründe der Naturlehre
Entstehung
Seite
317
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Vom Lichte.

kleiner runden Sckeiben einzeln vor, in einerReihe über einander, 75 Fig. 2 ist das rothe,b das violeke Lichl.

S- Z?r.

Aus den bisher angestellten Untersuchungenfolgt nun auch, daß sich hinter einer erhöbe-nen Linse von einem Gegenstande nicht Ein Bildsammeln müsse, wie vorher (§.354.) ermiesenwurde, ehe wir die Ungleichartigkcit des Lich-tes kannten; sondern so viel Bilder, als ein-fache Arten von Licht in dem zusammengeseß-len einhalten sind. Und zwar muß das V'.ldvom rothen Lichte am weitesten hinter die Linsefallen, da dieses Licht am wenigsten gebrochenwird; das violece Bild aber muß am näch-sten nach dem Glase zu liegen, da das violekeLicht am stärksten gebrochen wird. Dießnennt man die Abweichung der Strahlenwegen der Farben (aberratio od äiuerlanr re.LranZibilitalem).

§- 372.

Das Bild einer Sache hinter einer erhobenenLinse muß eben daher eine gewisse Undeurlichkeitbekommen, sd 76 Fig. sey das violece Bild ei-ner Linie, die vor der Linse steht, eci dasrothe Bild von eben der Linie, so wird mannirgends ein völlig deutliches Bild davon auf-fangen können. In sd z. E. sind die Strah-len, welche das Bild cci ausmachen sotten, noch

nicht