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Anfangsgründe der Naturlehre
Entstehung
Seite
262
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Vll. Abschnitt.

thematik und Physik von Fried. Göttlich Busse>r Th- Leipz. >?«6. S. > z' u. ff. und in u. LHIad-»i's oben angeführter Schrift. S. 66. L.

In eben dieser Schrift S. 76 hat uns Hr. r>. Lhladnimit einer neuen Schwingungsart an Saiten bekanntgemacht/ wodurch Töne hervorgebracht werden,die er e.ängcneönc nennt. Man erhält sie wennman die Saiten mit dem Bogen unter einem sehrspitzen Winkel, statt des rechten unter welchem siegewöhnlich gestrichen werden, anstreicht. Sieklingen zwarziemUch unangenehm und dienendaherwohl nicht zu praktischem Gebrauch, sind aber we-gen ihrer gänzlichen Abweichung von allen übrigenSchwingungs - Arten sehr merkwürdig. Ihr Cha-rakter ist: >) Wenn man die Saite gegen dieMitte anstreicht, so erhält man einen Ton, derden gewöhnlichen Grundton derselben um z bis 5Octavcn an Höhe übertreffen kann. 2H In derMitte gedämpft, und die Hälfte in ihrer Mittegestrichen, giebt die Octave u, s. w. wie gewöhn-lich. z) Sie haben kein bestimmtes Verhältnisgegen die durch rcchtwinklichtes Streichen zu er-haltenden Töne; in dem dabcy sehr wenig auf dieSpannung der Saite ankömmt, so daß, wenn diegewöhnlichen Töne durch eine stärkere Spannungfast um eine Sctave erhöhet werden, die Höhe die-ser iieubevbachteten kaum um einen halbe» Ton zu-nimmt. Mehrere Beobachtungen des Verfassershierüber, finde» sich im August der Berlinischenmusikalischen Monathsschrist für 179T, L.

§. 29z.

Wie tiefe und wie hohe Tone unser Ohr er-tragen und unterscheiden könne, das ist schwerniit einer allgemeinen Gewißheit ausmachen.Süuveur halt den für den tiefsten hörbaren Ton,wo die Luftlheilchen in einer Stunde Schwin-gungen machen, für den höchsten de», wo sie6400 Schwingungen in eben der Zeit machen;

so