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Anfangsgründe der Naturlehre
Entstehung
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261
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Von der Lust. 261

zaubert sie durch Melodie und Harmonie, undwenn sie in ihren Aceorden unangenehme Ver-bindung von Tönen zwischen die angenehmer,,webt, so thut sie es nur, um diese das Ohrdesto höher empfinden zu lassen.

§. 2yr-

Ein in der Musik vorzüglich geübtes Ohrempfindet es deutlich, daß kein Klang so einfachist, als es einem weniger geübten scheinen könnte,sondern daß in jedem Klange vielmehr alle Tönegewissermaßen mit klingen: vorzüglich aber hörtman außer dem Grundkone allemahl noch dieOctave desselben, die Octave der Quinte, und diedoppelte Octave der großen Terze. Die Reinig-keit eines Klanges und sein Unterschied von ei-nem andern Schalls oder Geräusche scheint alsonicht sowohl darin zu bestehen, daß er ganz ein-fach und ungemischt ist, oder daß die Luft bloSSchwingungen von einerlei) Geschwindigkeit da-bei) bekömmt; sondern daß vielmehr der eigent-liche Grundton, und nach ihm die Consonanzenalle übrigen unangenehmer» Töne hinlänglichüberwiegen; so wie auch unstreitig die Theilchender Saite bei) der Erschütterung derselben mitganz verschiedenen Geschwindigkeiten zittern müs-sen,, ungeachtet die Saite im Ganzen nur ei-nerlei) Schwingungen hat.

Gewisse Register der Orgel dienen sehr zur Erläuterungdieser Sache.

Einige aller Aufiuerksamkeit werthe Anmerkungen üöerdiesen §. finden sich in: kleine Veyträge zur Ma-R z thema-