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Anfangsgründe der Naturlehre
Entstehung
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Von der Luft. 247

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*) Cassini, Mavaldi und de la «L.iille (bl-m. <1e yzri«i?z8 er 17Z9.) fanden denn doch, daß man zuder Geschwindigkeit des Schalles in ruhiger Luftimmer die des Windes addiren oder von ihn abzie-hen mußte, je nachdem der Schall mit dem Windecinerlev oder die entgegengesetzte Richtung hatte,um daraus die wahre zu finden. Freylich ist beynicht starkem Winde und nicht sehr großem Entfer-nung dieser Einfluß des Windes nur gering undbleibt wenigstens innerhalb der Grenzen, der Feh-ler, denen diese Art von Beobachtungen überhauptunterworfen sind, st»

3- 270.

Stark ist der Schall, bei) dem viele just-theile zittern oder schwingen; schwach ist er, wennnur wenigen Luftrheilen eine solche Bewegung «eingedrückt worden ist. Da sich nun der Schallvon dem Orte, wo er hervorgebracht wird, nachallen Seiten zu gleichsam als schallende Strah-len (rsciii sonori) in eine Kugel ausbreitet, sowerden nahe bey dem Korper, der den Schallerzeugt, mehr solche schallende Strahlen auf einegewisse gegebene Flache auffallen, als in einergrößern Entfernung, in der also der Schall schwä-cher wird; so wie auch dieErfahrung lehrt. Undwenn man voraus seht, daß ein jedes justtheil«chen das daran liegende wieder eben so stark zu-sammendrücke, als es selbst vorher zusammenge-drückt war; so muß der Schall abnehmen, wisdas Quadrat der Entfernung zunimmt. In-

O. 4 dessen