Von der Lust. 2zz
steht, so wird die Luft immer neues Wasser hin-eintreiben, das immer wieder in L ausstießt, bisdie Oeffnui'g nicht weiter unter Wasser steht.Um also dasWasser aus einem Gefäße durch denHeber auslaufen zu macheu, braucht man nur denHeber damit anzufüllen, es geschehe dieß nun durchSaugen an L oder auf eine andere Weife. Lmuß dabei) immer niedriger stehen als die Ober-flache des Wassers in dem Gefäße; stünde es ebenso hoch darin, so würde das Wasser weder durchdie eine, noch durch die andere Oeffnung des He-bers ausfllicßen i stünde es in L höher, so würdees vielmehr in das Gefäß zurückfließen.
Beide Schenkel des Hebers können indessen gsr wohlgleich lang seyn, und der sogenannte würrcnper-gische Heber, den Ioh. Jordan gegen dss Endedes vorigen Jahrhunderts erfunden hat, hat daringar nichts Merkwürdiges.
Beyspiele von versteckten Hebern an dem Vexierbecher,an einem künstliehen Brunnen, wobey eine Schlangesäuft, was der Storch ausspeyet; an natürlichenBrunnen, die bcy Regenwetter trocken werden-
Kleiner Springbrunnen, den man an ein Gefäß mitWasser henkt.
(Der Heber, den man nicht durch saugen sondern durcheinblaseii der Luft laufen macht- «.,)
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Weil das Wasser in dem Heber durch denDruck der Luft gehoben wird, der Druck der Luftaber das Wasser nur bis auf die Höhe von öhn-gefahr zwey und dreyßig l heinlandischen Fuß treibt,so darfk nicht mehr als nur höchstens so viel überder Oberflläche des Wassers liegen, das durch den
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