Von der Lust.' 22 z
der Metalle zu unterscheiden, so wie auch vonGahrung und Fäulnis, die allemahl Feuchtig-keit erfordern.
Künstlich zusammengedrückte Luft.
§. 244-
Wenn man die Oeffnung des H-rsnsballeSk, Z4Fig. vor den Mund seht und stark hineinbläst, so wird man aus dem untern Ende derRohre, S, Luftblasen hervordringen und in demWasser in die Höhe steigen sehen. Hört man aufzu blasen, so springt das Wasser zu der Oeffnungk heraus, wie bey den vorigen Verstehen mitdiesem Werkzeuge (§. 2g>). Die Luft wird nahm-lich durch das Hineinblasen in dem Gefäße ver-dichtet und eine größere Menge in den Raum zu-sammengepreßt als sich vorher darin befand: diesezusammengedrückte Luft dehnt sich daher auch stär-ker aus, als die äußere welche nicht so stark zu-sammengedrückt ist, widerstehen kann, und treibtso das Wasser zu der Oeffnung des HeronSballeSheraus.
In einem andern Springbrunnen, den man den He-ronsbrunncn (kon5 lr-mni-) nennt, springt dasWasser gleichfalls durch die Gewalt der zusammen-gedrückten Luft; aber dieses Zusammendrücken derLust geschieht durch das Wasser selbst (Von die-sem Spielwerk bat man in unser» Zeiten sehr ernst-hafte Anwendungen bey Bergwerken gemacht:* Kurzgefaßte Beschreibung der bey dem Beradau zuScheinnitz in Nieder - Hunaarn errichteten Ma-schine, verfasset von Nckolune pod.t 8 I. Heraus-gegeben von Ignaz Ldeln vo» Vor» Prag >77'.
'Be-