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Anfangsgründe der Naturlehre
Entstehung
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210 VII. Abschnitt.

über Quecksilber aufgefangen werden; Hey dieser Mi-schung schlägt sich eine Kieselerde nieder, die wohl nichtsanders ik als die Kieselerde des Glases, worinn mansie entband (mit dem rectificirten Weingeist vermischtsie sich ohne diesen Niederschlag), denn sie greift dasGlas stark an, weil sie die Kieselerde desselben anstößt;sie trübt das Kalkwasser, aber der Niederschlag istFlußspath. Man hat mit ihr so wohl, als der Saureselbst neuerlich wieder in Glas zu atzen angefangen,eine Erfindung die bereits 1725 ein gewisser n Paulizu Dresden gemacht halte. S. Breslauer Sammlun-gen xxxiter Versuch vom Jahr >72? S. 107. NachHrn. Hc>sr. Seckmanns Bemerkung (Gesch. der Erfind.B.I». S. 547- und daraus in v. LreUü Annale» >792.9tes St. S >9?-) ist diese Kunst schon von dem bekann-ten Nürnderaischen Künstler Heinrich Schwankhard imJahr »c>7o erfunden worden.

5) Salpetersäure Luft, priestleys Salpcterdampfe (c?.seist« nirrcux), ist weiter nichts als eine durch die oran-gefarbnen Dämpfe der Salpetersäure phlogistisirte ge-meine Luft. Die Dämpfe müsse» nähmlich so lange mitder Luft in verschlossenen Gefäßen stehen bleiben, bissie gänzlich klar und durchsichtig geworden ist.

Sie färbt die Lackmustinctur roth; den Vitrivläthecoben blau, dann grün; den Wenning weiß; mit demSalzgeiste vermischt macht sie Königswasser, mit demWasser draußet sie, und macht mit ihm eine schwachephlogistisirte Salpetersäure. Es ist noch nicht ausge-macht ob sie eine wahre Luft sey.

6) Essigsaure Lust, priestlevs vegetabilische saure Lust(<;. i-ri-l- sceicux); da ihr Erfinder, priestlcv selbstvermuthet seine Essigsaure Lust se» eine bloße Vitriol-säure gewesen, so würde es hier unnöthig seyn sich da-bei) aufzuhalte». Indessen ist nicht zu zweifeln, daßsich die Essigsäure in lustiger Gestalt wird darstellen las-sen, wenn es gleich auf dem Wege, den Priestley ver-sucht hat, nicht gehen sollte.

st) Nichr entzündbare und nicht mit dem LVasser ver-mischbare Lustarcen.

l) Salpeter - Luft (Ist-pluri- nüri pblogiltics) nl.Sie besteht »ach einige» aus einer Verbindung

des