Druckschrift 
Anfangsgründe der Naturlehre
Entstehung
Seite
167
Einzelbild herunterladen
 

Anhang zum sechsten Abschnitt. 167

West>'m»l' Anleitung zur Prüfung eines mineralischenWassers (Kleine phys. cheni. Schriften. > B. 2 Hfk.)

g> ?. Lvrri.iuczs vollfläncilaez cNemUokcz i 'i»>>irct>t>inir2UM lizngAebrzock für Sckeillcllünül-r, cic.

I'pbeil. genz >7?r>> ü' p. I>9-

I. C. W'Remlcr Tabellen über den Gehalt der in neuenZeiten untersuchten Mineralwasser nach Elassen undGattungen:c. Erfurt >79^ O.uerfvlio.tlebrigcns ist das Wasser ein AuflößungSmittel von Sal-zen, verschiednen Erden, gummigten und schleimigtenSubstanzen; es befindet sich in Vegetabilien, Toieren undden meisten Mineralien, wenn es auch gleich nicht immerflüssig erscheint. So ist es in dem harten und trocknenGuajak-'Holz, in den Knochen und Hörnern der Thiere inden Crostallen der Salze gebunden enthalten, und wirddurch Destillation wieder frey-

Nach dieser näheren Betrachtung einiger Körper, (dieübrigen werden an den Stellen vorkommen, wo der Hr.Werf. Veranlassung dazu giedt) davon die Kenntiiiß imkünftigen nicht entbehrt werden kann, schließe ich diesenAnhang mit einigen Anmerkungen zu den letzten §§. dessechste» Abschnitts.

Z. 201. k.

Viele Auflöfiungc» find mit einem Aufbraußen verbun-den; bey vielen entsteht eine Hitze, und bey andern eineKälte. In den Heyden ersten Fällen, werden Körper, diein den folgenden Abschnitten umständlicher betrachtet wer-den sollen, sre» gemacht. Im ersten Fall ist es ein elasti-sches Flüssiges, das sich in Gefäßen auffangen läßt, unddahin gehören die meisten von den Luftarren; im zweytenist es ebenfalls ein flüssiges Wesen, das sich aber nicht in Ge-fäßen einsperren läßt, nemlich Fcuerrvesen, die Ursache den5värme, welches, sobald es entbunden ist, nicht bloß aufsteigt,sondern durch die Gefäße selbst dringt und sich in die benach-barten Körper verliert; wo lkälre entsteht, daist, umden neuen Körper der durch die Auflößung hervorgebrachtwird, auszumachen, Feuermaterie nöthig gewesen, esentsteht so zu reden ein Feuerlecrer Raum, der sich mitdem Feuer des Gefäßes anfüllet, und da dieses wiederFeuer aus den benachbarten Körpern z.B. der Hand, nimmt,so entsteht dadurch was wir Aälre nennen. GeschiehstL 4 dieser