Druckschrift 
Anfangsgründe der Naturlehre
Entstehung
Seite
156
Einzelbild herunterladen
 

is6 Anhang zum sechsten Abschnitt.

Schwende, giebt mit der Vitcivlsäurc den Schwersparh,brauset mitdcn Säure»/ und aleicht überhaupt' gebranntund roh dem Kalke sehr, unterscheidet sich aber in v-elemauch wesentlich von ihm, sie findet sich im Braunstein.ZSirrersalzcrdc, (weiße Magnesia ö brauset lnit den Sauren,wird aber durch Brennen , im Waffer nicht auflößoar;giebt mit derVitciolsaure Bittersalz .Epsomsalz, Eng-lisches, eseidlnzer, Scioschülzersalz), aus welchen mansie durch ein Gewächs - Laugensalz wieder niederschlagt.Nach Hrn. v. velcheim gehören dahin die spanischeDreide, die Brianzoncr Erde, der Speckstein, derAsbest, der ächte Filrrirstein.

Alannerde, (reine Thonevde), der gemeine Thon ent-hält immer Riesel- und andere Erden, macht mit derWtriolsanre den Alaun, schniilzt im Feuer nicht, verhär-tet aber. Einige erweichen im Waffer, andre zerfallenbloß, andere lassen gar kein Wasser ein. Sce-nmark,Porzellan, Bolus, tvaikerpe.,

Dicselerde wird von keiner Häurc ausgelößet, die Fluß-spathsäure, und etwa luftsaures Waper ausgenonimen,in welchem sie sich nochMorveau wiewohl lanasani undin geringem Maße auflößen soll. Von streu alkalischenSalzen wird sie auf dem nassen Wege (S. die Note §.20,. ») angegriffen, auf dem trocknen giebt sie mit ih-nen Glas; rein widersteht sw dem Feuer ausserordentlich..Sie verräth sich in den aus ihr bestehenden Steinen durchdie Funken am Stahl, und Schneiden in Glas. O.uarz,Hornstein, Jaspis te.

Hierzu sind in neuern Zeiten, noch vier gekommen,wovon das nöthige in den Vorlesungen:

6) Die Airkonerde.

7) Die Erde des Demanrsparhs.

L) Die des Anstralsands, Australerde.

9) Die Erde des Srronriani'sv. Ioh. Friedr- Blumenbachs Handbuch der Natur-geschichte ate Aufl. Göttingen >79!. S.;zo.z6;.zS? und 6og.

tlttd die inerallischen Erden (Merallkalke); so nenntman das was übrig bleibt, wenn man die Metalle de«Zdrcnnbaren ') beraubt hat, da sich denn ein andrerStoff mit ihnen verbindet Ihre Natur ist noch sehrunerforscht und der Hypothesen über die Metallkalke,sagt tvestrumb (Ehem. Abhandl. ästet Th. S.,») sind

fast

Siehe unten §. aoi. N.