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Anfangsgründe der Naturlehre
Entstehung
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144 VI. Abschnitt.

zwischen ein Paar ebnen Glasplatten, die mannahe genug an einander bringt, und in den engenÖffnungen und Zwischenräumen anderer Körperin die Hohe. So saugen Schwämme, Salz,Zucker, Erde, Holz, Leinwand, Löschpapier,Lampen -- oder Lichtdachte, Stricke u. s. f. aller-lei) flüssige Materien in sich; nicht aber Quecksil-ber , weil sie dessen Theile nicht so stark anziehen,als diese einander selbst anziehen.

§. lyO.

Eine durch die anziehende Kraft in die Zwi-schenräume eines festen Körpers dringende flüs-sige Materie kann alsdann die Theile desselbenweiter von einander treiben und den Körper selbstmit großer Gewalt schwellen machen. Sie wirkthier gleichsam wie eine Menge von kleinen Kei-len, die durch die Stärke der anziehenden Kraftallerwartö in die Zwischenräume des Körpers hin-eingetrieben werden und diese dadurch ergrößern.

§. lyr.

Wenn eine flüssige Materie durch die engenZwischenräume des Löschpapiers, der Leinwandu. d. gl. durchfließen soll, so muß gleichfalls dieanziehende Kraft zwischen den Theilen des festenund des flüssigen Körpers das Ihrige dazu bey-tragen. Deswegen kann man Quecksilber ineinem Beutel von Leinwand oder gar von Flortragen, ohne daß es durchfließt, weil es vondüstn Körpern nicht sehr stark angezogen wird,

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