Statik und Mechanik. m
auf die Wirkung der Schwere an sich selbst gese«hen alle gleich geschwind fallen sollten. Dennman wird ohne Zweifel zugeben, das zweengleich schwere Körper völlig mit einerlei) Geschwin-digkeit fallen: auch selbst wenn sie im Anfangsdes Falles einander berührten; auch selbst wennste dabey fest mit einander verbunden waren:denn warum sollten sie jetzt mit anderer Geschwin-digkeit fallen, als vorher? Tausend Steine,wovon jeder ein soth wiegt, untereinander inEinem Stein verbunden, müßten also wohl ansich in eben der Zeit von einer gewiss,n Höhefallen, in welcher ein Lolh von der nahmlichenHöhe fällt. Wenn also der schwerere Körpergeschwinder, der leichtere langsamer fällt, so kannnichts daran Ursache seyn, als die ungleiche Ver-hältnis der Gewalt im Fallen und des Wider-Bandes der Luft bey beiden Körpern.
„Dieß ist so offenbar, daß sich die Physici schämen soll-„ten, dieser wegen einen Versuch mit der Luft-pumpe anzustellen, wenn sie sich anders schämen„dürften zu spielen, und dieses nicht eine Schul-„digkeit wäre, die ihnen ihre Lehrlinge oft aufle-gen.,, Räsiu höh. Mechcu Z4S.
(Das traurigste hiebey ist, daß der Versuch, auf wei-chen hier gezielt wird, selbst nicht einmahl rechtbeweiset was er beweisen soll, ü,.)
§. 148.
Desaquliers hat über den Widerstand, denfallende Körper von der Luft erleiden, in derPaulskirche zu sondon im Jahr 17:9 verschiedene.Versuche angestellt, und gefunden, daß dichte
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