94 IV. Abschnitt.
pers m sehr groß, so wird es leicht einzusehenseyn, warum sie nur eine kleine, vielleicht nureine unendlich kleine, das heißt gar keine Ge-schwindigkeit dadurch erhalten könne; dieß letz-tere aber heißt nun wohl nichts anders, als beideKörper werden ruhen.
Es ist auch unstreitig wohl eiiierley, od die Masse desruhenden Körpers an sich sehr groß ist, oder obdieser Körper dergestalt mit andern verbunden undan ihnen befestigt ist, daß er sich nicht fortbewegenkämm, ohne diese Menge von Körpern, an denen erfesthangt, mit fortzunehmen. (S. hierbey meinenZusatz zu §. >»?. ch.)
122.
Gesetzt die beiden harten Körper bewegtensich mit einerley Geschwindigkeit hinter einanderher, so werden sie nie durch den Stoß auf einan-der wirken können, weil der nachfolgende sichimmer fortbewegen kann, ohne den vorangehen-den aus seiner Stelle zu treiben. Noch wenigerwerden sie auf einander wirken, wenn der, dervoran geht, eine größere Geschwindigkeit hatals der nachfolgende; bewegt sich aber der nach»folgende am geschwindesten, so wird er den vor»hergehenden einhohlen und dessen Bewegung be-schleunigen , und zwar beschleunigen, bis beiderGeschwindigkeiten gleich geworden sind. Als-dann wird diese Geschwindigkeit gleich seyn derSumme der Größe der Bewegungen von beidendurch die Summe der Massen dividirt oder —
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