Druckschrift 
Anfangsgründe der Naturlehre
Entstehung
Seite
93
Einzelbild herunterladen
 

Statik und Mechanik. sz

sondern durch den Ueberfluß der großem selbstnach eben der Richtung in Bewegung gesetztwerden, nach welcher diese größere Bewegunggeschähe. Beide Körper gehen also nach demStoße nach der Richtung fort, nach weicherderjenige Körper vorher gieng, der die größereBewegung hatte; beider Geschwindigkeit wirdnun gleich, und wird gefunden, wenn man dieDifferenz der Größen der Bewegung beiderKörper durch die Summe der Massen dividirt;

^ inc

oder sie ,st

Wären beide Körper gleich groß, also die Geschwindig-keiten vor dem Stoße ungleich, so ist die Geschwin-digkeit eines jeden nach dem Stoße dem halben Un-terschiede der Geschwindigkeiten vor dem Stoß:gleich, oder (Lc).

Wären aber die Geschwindigkeiten bey beiden Körpernvor dem Stoße gleich und die Massen ungleich, sofindet man die Geschwindigkeit eines jeden Körpersnach dem Stoße, wenn man die Geschwindigkeitvor dem Stoße durch den Unterschied der Massenniultiplicirt, und das Product durch die Summ«

derselbe» dividirt; oder sie ist

M t-Z., IN

K. I2l.

Bewegt sich ein harter Körper gegen einenandern harten und ruhenden Körper, so werdenwiederum beide nach dem Stoße nach der Rich-tung des erstem Körpers fortgehen, aber dieGeschwindigkeit derselben nach dem Stoße wirdgleich seyn der Größe der Bewegung des ersten»durch die Summe der Massen dividirt, oder ^

Wäre nun die Masse des ruhenden Kör-pers