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Anfangsgründe der Naturlehre
Entstehung
Seite
89
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Statik und Mechanik. 89

Körper nun die Geschwindigkeit, die der Falldurch den Raum stu giebt, erhalten, und mitdieser Geschwindigkeit muß er aufder andern Seitewieder eben so hoch bis l) steigen. Von da fällter wieder bis tt und steigt bis und so immerfort. Der Faden mit sammt dem Gewichte oderKorper heißt ein Pendel (penckilmn'!, seine Be-wegung in dem Bogen die Schwungbe-wegung (moM8 osLiligrorius) ; die Bewegungvon ^ nach b); und so wieder von O nach ^ zu-rück, ein SchWUNg (vsLit!i>kic>, vibrariv).

§. irz.

Da die Theorie der Pendel wirklich schwerist und nicht in der Kürze zusammengefaßt wer-den kann, so muß ich mich hier damit begnügen,nur die vornehmsten Sätze selbst ohne Beweisbeyzubringen. Sie sind aber auch eigentlich nurfür unendlich kleine Schwingungen wahr, unddann, wann nickt sonst etwas eine Aenderungdabey macht. (Eigentlich gilt, was hier alleinvon unendlich kleinen Schwingungen behauptetwird, blos von bilro z. Bey blw i, 2 unb 4 darfman nur die Bogen ähnlich (von gleichen Gra-den) annehmen, so giltes auch von endlichen. Ä..)

1) Pendel von gleicher länge schwingen ingleichen Zeiten, wenn auch gleich ihre Ge-wichte ungleich sind.

2) Bey Pendeln von ungleicher länge verhal-ten sich die Zeiten, in denen sie schwingen,

F Z wie