Statik und Mechanik. 8z
der Körper sich nicht wie ihre Oberflächen, son-dern wie ihre Massen verhalt. Gesetzt auch,man erkläre sich wegen dieses letztern Umstandeöso wie Wolffthut, welcher behauptet, die schwer-machende Materie (mgreris Zrsuilicz), welchean sich nicht selbst schwer seyn aber doch die Kör-per schwer machen soll, durchdringe die Körperdabey; so wird doch dadurch die Sache in keingrößeres Licht gesetzt; denn wenn die schwerma-chende Materie die Körper frey durchdringt, wiekann sie auf dieselben wirken und sie bewegen?
Geheimnißvoller ist wohl keine Erklärung der Schwere,
als die in folgendem Buche gegebne:
Erklärung der ersten wirkenden Ursache in der Materieund der Ursache der Schwere, (von «LadrvalladeuLolden) a. d. Engl, übers, und mit Anmerkungenbegleitet von Adr. Gorrh. Nästner. Hamburg,»743. 3.
§. lll.
Besitzt also vielleicht alle Materie nicht nurein inneres Vermögen unter einander zusammenzu hangen (H. zo) sondern auch vielleicht selbst inder Ferne einander anzuziehen? und ist dieseanziehende Kraft der Erde die Ursache derSchwere der Körper gegen dieselbe? Wirklichhaben die Erfahrungen gelehrt, daß in sehr ge-birgichten Gegenden die Berge in der That dieRichtungen der Schwere in etwas abändern;und ein paar ebene Glasplatten scheinen sich einan-der anzuziehen, auch wenn ein anderer sehr feinerKörper, z .B. ein seidneö Haar, dazwischenliegt.
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