Statik und Mechanik. 79
so muß sie des der Richtung der Schwere geradeentgegcnsieigenden Körpers Bewegung ohneZweifel immerfort gleichförmig vermindern.Wenn also ein Körper durch eine Kraft von ^aus, iy Fig. der Richtung der Schwere geradeentgegen getrieben würde, mit einer Geschwin-digkeit, die so groß wäre, als die Geschwindig-keit eines Körpers, der vonk^ herabfällt, amEnde des Falles ist: so wird seine Geschwindig-keit von aus immerfort gleichförmig abnehmen ;in L nur noch so groß seyn, als sie ein Fall durchden Raum KL hervorbringt; in v so groß, alssie ein Fall durch den Raum KV hervorbringtu. f. w.; in k selbst aber wird sie nichts seyn,und der Körper also hier zu steigen aushören.
Z 105.
Und zu dieser allmählichen Vernichtung derGeschwindigkeit, womit der Körper zu steigenanfieng, wird die Schwere gerade eben so vielZeit gebrauchen, als sie gebraucht, um in einemfallenden Körper eine eben so große Geschwindig-keit zu erzeugen, weil sie sich sreylich in allenihren Wirkungen gleich seyn muß. Dieß heißtmit andern Worten: ein Körper sieigt in ebender Zeit zu einer Höhe hinauf, wenn ihn eineKraft lochrecht auswärts treibt, in welcher ervon eben der Höhe fallen würbe.
H. 106.
Ein Körper werde von ä, aus, 20 Fig. nachder Richtung ülk durch eine gleichförmig wir-kende