Druckschrift 
Anfangsgründe der Naturlehre
Entstehung
Seite
75
Einzelbild herunterladen
 

Statik und Mechanik. 75

Durch die Rauhigkeit der Oberflächen kann aber ei»Körper auf einer schiefen Ebne erhalten werden,von der er sonst der Schwere wegen herabrollcnoder gleiten müßte: ja wegen seiner Bildung kannein Körper auf einer geneigten Eone auswärts zu-rollen scheinen und doch wirklich fallen: er fälltnähmlich wirklich, wenn sein Schwerpunct fällt.

<ZL0. vveirr. cxvilc-mc' sxpcrlmcmi parallaxi cko

s-llceM'u coni cluplici. in -lr»m ssonlünco; in dtltt'aieod. ^»1. t^k.

A. G. Kästners Untersuchung des Cylinders, der sicheine schiefe Fläche hinauf zu wälzen scheint; im> L, der deurschou Schr. der kön. Soe. der kv.zu Sörr. S. >:z.

§- 97-

Die Kraft: womit der Körper von der schie-fen Ebne getrieben wird, verhalt sich zu der,wodurch er gegen die Ebne gedrückt wird , wiecb: ccl oder Wieck: Ks, daß heißt wie Iii):OL; oder wie sich die Höhe der schiefen Ebnezu ihrer Grundlinie verhalt.

§. 98-

Anwendungen von der schiefen Ebne sind derKeil und die Schraube; wovon doch aber dieletztere nicht so völlig als eine schiefe Ebne anzu-sehen ist, wie man gemeiniglich in der Mechanikzu thun pflegt. Wenn ein Rad in die Schrau-bmgange eingreift, so heißt die Schraube ohneEnde (cockleu iulmits).

Leo. lmmv. Zäxkiuznvi <N!ll -le conco. V^ittcd. l^Zl. 4.

zou. zg ilieorism cocklezc pcrlmcnz ob-

tcruaiio xsomcrric»; iu seinen «ilstert. moilism. «t

Messer, Schecren, Hobel, Nadeln, u. d. gl. Werk-zeuge mehr, wirren als Keile.

Bcschleu-