Von der Bewegung. 4Z
einer leicht i» die Augen fallenden Ungewißheitunterworfen. Wenn sich d»e Lage der Kö pe^ geän-dert, so schließe wi> zwar jede mahl mi Sicher-heit, daß eine Bewegung ver sich gegangen leynmüsse: aber welchen Koroer wirkliche, und wel-chen nur scheinbare Bewegung be » offen habe,das erheller nich immer! geradezu. Hieher qehörtauch die Eintheilung de»Bewegung in eigene (mo-tus xroxrius) und gemeinschaflilche (communis).
§- 4?«
Wann sich ein Körper bewegt, so muß ernach und nach an verschiedenen gleichsam an ein-ander granzenden Orten seyn; er muß eine süssedabey beschreiben; denn wann bey dem eiafache-sten Falle alle Puncte an dem Körper sich durch-aus auf einerlei» Weife bewegen, so braucht mannur die Bewegung eines einzigen dieser P^ere zubetrachten, und dann ist es also erlaub^, sich denKörper nur als ei en Punct vorzustellen. DieseLinie, welche der Körper solchergestalt durchlauft,heißt sein Weg, auch wohl der Raum seinerBewegung. Ist dieser Weg eine gerade Linie,so nennt man ihn auch die Richtung (ciirecstio),und ein Körper, der sich nach einer brummenLi ie bewegt, kann angesehen werden, als ob erseine Richtung alle Äugenblicke veränderte.
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Ein Körper der sich bewegt, muß in einemAugenblicke auf diesem Punecc seines Weges,
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