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Anfangsgründe der Naturlehre
Entstehung
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40 II. Abschnitt. Allgem. Untersuchungen

menhang dieser Blatter oder Fasern unter einan«der nicht so stark, als daß er nicht durch ihreElastlcität sollte überwunden werden können.Wenn nun eine äussere Kraft die Blätter an ei-nem Ende aus einander treibt, so werden sie da-durch gebogen, und so reißen sie vermöge ihrerElasticitat immer weiter aus einander.

§- Z7.

Zähe (äuMis) heissen die Körper, bey de-nen man den Theilen alleiley sagen gegen einan-der geben kann, ohne daß sie ihren Zusammen-hang unter einander verlieren; nasser Thon istein Benspiel davon. Die Thcilchen dieser Kör-per müssen immer gleich stark unter einander zu-sammen hangen, man mag sie auch in eine sagebringen, in welche man nur will.

§> Z8.

Flüssig (stuiäz) heissen die allerweichestenKörner, deren Theile mit der allergeringsten Kraftunter einander zus mmen hingen. Der sehr ge-ringe Grad des Zusammenhanges zwischen ihrenTheilen kann aber noch unterschiedene Stufenzulassen, und also der eine Körper flüssiger alsverändere seyn; nur fallt es schwer, diese Kradeder Flüssigkeit zu messen. Ja selbst einerlei)Körper kann, zumahl bey unterschiedener Warmeoder Kälte, der er ausgesetzt ist, unterschiedeneGrade der Flüssigkeit annehmen: und flüssigeKörper werden sogar zu festen, wenn ihre Theile

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