r.xiv
Beschreibung
sehr eben ist, angedruckt werden, und ans diese Weisedie vollkommenste luftfcste Verbindung erhalten wer-den kann.
Die von mir getroffene Einrichtimg ist folgende;anstatt bevm Eomprimircn die Luft unmittelbar alle-mal auö der Atmosphäre in den Stiefel einzusaugen,habestch unten an dem Hahn m (Taf.IV. II), durchwelchen dieses geschieht, eine krumme messingeneRohre anbringen lassen, die am andern Ende mireiner Glocke und zwar von oben in Verbindung stehet..Die Luftpumpe sangt also nun die Luft ans derGlocke, da aber diese in ein Gefäß mit Wasser ge-stellt, (z. E. in Pcicsilep's Ander) und mit andernLustarten angefüllt werden kann, so kann man ver-mittelst dieser Maschine nunmehr andere Luftartencomprimircn. Im Borbcygchen merke ich an, daßdie Verbindung der Rohre mit der Glocke am be-quemsten vermittelst eines Fedcrharzflaschchens gc-schiehct, denn auf diese Weise laßt sich die Glockenoch drehen und stellen, ohne der Röhre die an derPumpe steif mischt, Gewalt anzuthnn. Ferner habeich mir eine starke etwa fünf Zoll im Durchmesserhaltende kupferne Kugel schmieden lassen, die auf denTeller der Luftpumpe angeschraubt werden kann;oben ist sie mir einer einen Fuß langen gekrümmte»messingenen Rohre versehen, die nahe an der Kugelmit einem lustfestcu Hahn verschlossen werden kann,und deren Ende horizontal aus- und sehr spitz zulauft, diese dient zum Blasrohr an der Lampe. Mitdcphlogisiistrter Lust zu schmelzen, wird die Kugelerst leer gepumpt, alsdann die Glocke mit der dcphlo-gististrrcn Luft gefüllt, und die Hahnen bey m und ngehörig gestellt, so strömt ein Theil der Luft ans derGlocke nach dem Stiefel hin und so durch eigeneElasiicnar nach der Kugel. Wird nun ferner fortcondensirt, so füllt sich die Glocke nach und nach mit
Wasser,