der Smeatonschcn Luftpumpe, ruir
die Luft bey » einströmen, oder wenn über -r eineGlocke gestürzt wird, die Luft nntcr der Glocke sichnun ausdehnen und nebst der in der Röhre enthalte-nen zum Theil in den Stiefel treten, aho verdünntwerden wird. Geht hierauf der Stempel wiederabwartö, so treibt er die Luft wieder zurück, undalles ist wie vorher. Dieses letzte zu verhindern istunten bey k ein Ventil (§. 220) angebracht, welchesTaf. I V. Fig. ?. besonders vorgestellt ist. DerKreisstellt den Boden des Stiefels vor, der in der Mittedurchbohrt ist, um nämlich den Stiesel mit derkrummen Rohre s ll (Taf. IV. II) zu verbinden.Uebcr diese Ocffnung ist ein mit a Zipfeln versehe-nes Stück Ivachsraffer (bey der alten Entrichtungwar es ein Stück Blase) geschraubt, welches zwardie Luft auS der krummen Röhre in den Stiefel,aber nicht ans dem Stiesel in die krumme Röhrelaßt. Allein hier fallt in die Augen, daß zwarbeym Herablassen des Stempels die Luft nicht wie-der in die krumme Röhre und die damit verbun-dene Glocke treten kann, allein, man begreift auch,daß man den Stempel nicht würde herablassen kön-nen, indem die zwischen ihm und dem Bodcnvcntilnoch befindliche Luft keinen Ausweg hat. DiesenAusweg verschafft ihr Herr Gmearon, wie schonvor ihm Haub'sbee gethan, durch den Kolben selbstund zwar ans folgende Weise. Der Kolben (Taf. I V.Fig. 1.) besteht aus zwey Stücken, die hier in eineinverticalen Schnitt und getrennt vorgestellt, sonstaber fest mit einander verbunden sind. Den unternTheil stellt Fig. 2 im Grundriß vor. Der mittlereerhabene Theil des untern Stücks ist wie eine Rollseingeschnitten, welches auf der Zeichnung nicht vor-gestellt ist, um das viereckigte Stückchen Wachstaffeton (Fig. 2.) bequem über die Ocffnung binden zukönnen, und damit dieses beym binden keine Falten
d z schlage.