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Anfangsgründe der Naturlehre
Entstehung
Seite
XXVII
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zur scchsttn Aufluge.' xxvn

Verdanipfung, wo man sie nicht bemerkt, ist sienichts destoweniger da, denn selbst die Versuche wo-durch man sie gewöhnlich zu zeigen pflegt gcratbcnnicht immer. Wir haben die Gefäße sie aufzufangenzu wenig in unserer Gewalt, ich meine die uns Hin-gebende" Lust, die sich nicht so behandeln laßt, wieeine Vorlage. Unsere geringe Kenntnis? der Elektri-cität rührt thcils von diesem Mangel an schicklichenGefäßen sie aufzufangen her, (sie ist der chiritnstvlnatn-ls der jetzigen Chemie), mit einem Siebe läßtsich kein Wasser schöpfen ; ,heilö daher, daß wir denHanptweg sie darzustellen noch nicht in nnsercr Ge-walt haben, ich meine den der großen Natur. Wirkönnen noch keine Elcktricitat anmachen so wie wirFeuer anmachen. Unsere Feuer-Processi werdendurch Neiden bloß eingeleitet. Der Wilde reibt Holzgegen Holz, wir Stahl gegen Stein. Ist der Proceßeingeleitet, so übernimmt die Natur das Uebrige unddas ist kein Reiben mehr, so wenig als bey der thie-rischcn Warme. Bey der Elcktricität stehen wir nochimmer bepin Reiben, ohne daß uns die Natur dieArbeit abnähme und auf ihre Weise fortsetzte, so wiesie Donnerwetter macht oder im Rauch des Vesuvdie fürchterlichsten Blitze erzeugt. Was würdenwir von der Natur deS Feuers wissen, wenn wireZ bloß auS der Warme zweyer an einander gerie-bener festen Körper kennten? Alle Elcktricitat, diedie Natur hervorbringt, so wie alles Feuer, das sieohne unser Zmhun bewirkt, bewirkt sie durch chemi-sche Verbindung und Trennung. Die Erdbeben-Jahre sind gemeiniglich auch Gewitter-Jabre. Manhat zwar gesagt: eS fty noch gar nicht erwiesen, daßdie elektrische Materie chemische Verbindungen ein-gehe. Das ist frevlich. Aber einmal ist es voneiner Materie, die sich allen Ginnen offenbart, ge-wiß höchst wahrscheinlich, und dann kann man ant-worten : ist uns vemnithlich manches bey der Wirkung

des