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Nr.der
Proben.
Gewichtsverlustder Seiden-Par-tien bei derAequilibrirung.
Magazin-Gewichtder zum absolutenAustrocknen ge-nommenenProben.
Gewicht derselben
nach derAequilibrirung.
Gewicht derselbennach der absolutenTrocknung.
Feuchtigkeit derccntcn der tre
imMagazin.
Seide in Pro-ckncn Seide
nach derAequilibrirung.
1.
2,5 PCt.
59,716 Gr.
19,150 Gr.
15,219 Gr.
12,2 pCt.
9,1 pCt.
2.
2,6 »
11,771 »
13,619 »
39,639 »
13,9 »
10,0 »
3.
2,6 »
16,797 »
15,559 »
11,619 »
12,5
9,5 »
1.
2,1 »
11,928 »
13,859 »
39,999 »
12,6 ,,
9,9 »
5.
2,7 »
17,836 »
16,559 »
12,919 »
11,2 »
8,1 »
6.
2,5
11,172 »
13,379 »
39,169 »
12,7 »
9,9 «
7.
2,6 »
18,311 »
17,969 »
12,790 »
12,9 »
19,0 "
8.
2,1 »
51,671 ->
59,699 »
15,859 »
12,7 »
19,1 «
Mittlere Procentsätze im Allgemeinen —Mittlere Proccnsätze bei Ausschluß von Nr. 5. —
12,5 ->12,7 »
9,7 --9,9 »
Vorab habe ich diese Tabelle mit folgenden Bemerkungen zu begleiten. In den beiden an-geführten, von der Handelskammer in Lyon in den Druck gegebenen, Schriften ist die Feuchtig-keit bald in Procenten von der absolut trocknen, bald von der feuchten Seide angegeben wor-den, wodurch in die Berechnungen Verwirrung gebracht wird und die Angaben unter sich nichtmehr vergleichbar bleiben. Um in meiner Darstellung diesem Ucbelstande auszuweichen, habeich alle Procentsätze auf die absolut trockne Seide beziehen wollen und darum die Zahlen invorstehender Tabelle neu berechnen müssen. — Die Seide wurde von Nr. 1. bis Nr. 7. vorder Aequilibrirung angefeuchtet. Es ist eine merkwürdige Erfahrung, die auch in früheren Ver-suchen schon vorkam, daß bei der Aequilibrirung gerade diejenigen Seide-Partien, gegen ihrenursprünglichen Zustand gerechnet, am stärksten austrockneten, die am stärksten waren befeuchtetworden. Nr. 8. wurde trocken in den Apparat gebracht und verlor 9,5 pCt. weniger Feuch-tigkeit, als mehrere andere Nummern. — Gegen das Ergebniß von Nr. 5. wird von der Kom-mission der Zweifel erhoben, als sei bei der Abwägung der Post vor der Aequilibrirung eineIrrung vorgefallen.
Wird nun auch Nr. 5. als zu stark vom Mittel abweichend, worin allein seine Verdächti-gung begründet ist, vernachlässigt, so ergeben sich in den übrigen Zahlen noch immer Differen-zen von 1,9 pCt. Es kommen nämlich Feuchtigkeitsgrade von 9,1 pCt. und von 19,1 pCt.vor. Und wäre bei der Eonditionirung der Seide der Feuchtigkeitszustand nach Untersuchungvon Nr. 1. oder Nr. 8. beurtheilt worden, so würde gegen das Mittel ein Fehler von 9,5 pCt.begangen worden sein. Wenigstens so groß muß also der Fehler dieses Verfahrens und zwarbei einer sehr sorgfältigen Behandlung, wie geübte Hände sie vor der Kommission ausführten,geschätzt werden. Soll aber nach einer strengern Kritik des Verfahrens Nr. 5. mit in Betrachtgezogen werden, so beträgt das Maximum der vorkommenden Differenzen — 2 pCt. und diegrößte Abweichung vom Mittel — 1,3 pCt. Ein so bedeutender Fehler würde allerdings fürdie Annahme des Aequilibrir-Verfahrens sehr wenig Empfehlendes darbieten.
Bei Gelegenheit dieser Versuche wurde noch eine Probe absolut getrockneter Seide in ge-
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