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[Hauptbd.] (1840)
Entstehung
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N Grad an. Nach mehreren Stunden hatten die zugefaltcten Stränge Seide 7,04 pCt. unddie losgefalteten 7,53 pCt. Feuchtigkeit verloren. Hieraus geht hervor, daß der äußere Zustandder Seide im Apparate auf die Austrocknung einen sehr bedeutenden Einstuß ausübt. Nachdemdie Scidenpartien die Nacht hindurch der Einwirkung der Lust ausgesetzt gewesen waren, fandensich die losgefalteten Stränge um z pCt. feuchter, als die zugefalteten Stränge. Die Seiden-partien wurden nochmals in den Aequilibrir-Apparat gebracht; es fand sich jetzt nur noch einUnterschied in der Austrocknung der zugefaltetcn und losgefalteten Stränge von z pEt., wäh-rend derselbe, wie oben bemerkt, früher ^ pCt. betragen hatte.

Fernere Versuche, die von Talabot vor der Special-Kommission angestellt wurden, bezo-gen sich auf die absolute Austrocknnng der Seide und sie scheinen allen Zweifel gegen dieSicherheit dieses Verfahrens zu beseitigen. Eine Partie Seide von 10 Grammes Gewicht warvon Talabot mehr als zwei Monate lang einer Temperatur von 118° C. ausgesetzt gewesenund wog dann 8,870 Grammes. Während eines Tages der gewöhnlichen Luft ausgesetzt,hatte sie fast ihr ursprüngliches Gewicht wieder angenommen. Vor der Kommission in den Ap-parat gebracht, ging sie in 3 bis -1 Stunden wieder auf das Gewicht von 8,870 Grammeszurück. Eine zweite Partie Seide wog nach der Conditionirung in der öffentlichen Anstalt10,040 Grammes, nach der absoluten Austrocknung 9,110 Grammes und enthielt also10,2 pEt. Feuchtigkeit.

Später wurden Versuche mit folgenden Seidenarten angestellt, um zu finden, wie vielFeuchtigkeit die verkäufliche Seide in der Regel enthalte.

Gewicht beim Gewicht nach der ,

Ankauf. Alistrockmmg. Feuchtigkeit.

Rohseide von Beaucaire 85,74 Gr. 77,30 Gr. 10,9 pCt.

Organsin-Seide von Vivarais 65,00 » 59,37 -> 10,5 »

Orgausin-Seide von den Ecvcnnen 72,15 » 64,67 » 11,6 »

Tram-Seide aus Italien 101,15 » 91,10 » 9,9 »

Verlust im Mittel 10,7 >,

Eine andere Seidenprobe von 59,373 Grammes Gewicht wurde zu wiederholten Malenabsolut ausgetrocknet und in der Zwischenzeit der freien Luft ausgesetzt. Sie kam in dem Ap-parat in den meisten Fällen auf 53,450 Gramines zurück; die größten Abweichungen betrugen0,05 Grammes, also nur zi pCt., welcher Fehler mit derselben Wahrscheinlichkeit den Abwä-gungen, als der Austrocknung zugeschrieben werden kann.

Hiermit wurden die Versuche des Jahres 1831 geschloffen. Die Kommisston stattete einenBericht an die Handelskammer ab, worin dem Verfahren von Talabot vor den ältern undden von Felissent und Andrsten in Vorschlag gebrachten Verfahrnngsweisen entschieden derVorzug eingeräumt, und dasselbe zur Annahme für die öffentliche Eondition empfohlen wurde.

Nach Vollendung dieser Untersuchungen legte die Handelskammer die drei Projekte demMinister des Handels und der öffentlichen Arbeiten vor, damit dieselben von Neuem durch eineKommission, die unter den gelehrten Körperschaften der Hauptstadt gewählt würde, geprüft wer-den möchten. Der Minister überwies diese Prüfung dem Berathungs-Comitö für Künste undMannfakturen und dieses Comitö sandte im Sommer 1833 den Akademiker d'Arcet nach Lyon,

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