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Familie eine uinlntcrbrochcnc Reihe großer Männer hervor-gebracht hat. Glauben Sie, daß menschliche Einrichtungennie zu einem gewissen Grade von Vollkommenheit kommenwerden; man muß sich mit dem begnügen, was nahe darankommt, und nicht heftig gegen unheilbare Mißbrauche predigen.
Ebd. S.
Sic sprechen mir von polnischen Dialogen, welche mirunbekannt sind. Ich denke über die Satiren wie Epictct:> Wenn man Böses von dir sagt, und es ist wahr, so besseredich; wenn es Lügen sind, so lache darüber.« Ich habe mitdem Alter ein gutes Postpfcrd zu werden gelernt: ich machemeine Station und kümmere mich nicht um die Spitze, welcheam Wege bellen. Ebd. S. M2.
Ihnen muß man alles das Guts zuscbrecbsn, welches man demMorjval würde haben thun wollen. Der Beschützer von Calas undvonsyrven Verdieule ebenfalls bei dieser Gelegenheit Glück zuhaben.Sie haben den selrencn Vorzug, aus Ihrer Jurückgezogenheit die grau-samen Urthcile der Nichter Ihres Vaterlandes zu verbessern, unddiejenigen crröthen zu lassen, welche in der Nahe des Throns sitzend,Ihnen zuvorkommen sollten. Was mich betrifft, so beschränke ichmich darauf, l» meinem Laude zu hindern, daß der Mächtige nichrden Schw .icht >n Iintovdvüctzt und dic> Erkenntnisse zu mildern, welchemir zuweilen zu hart zu sehn scheinen; das macht einen Theil mei-ner Beschäftigungen aus/ wenn ich die Provinzen durchlaufe; jeder-mann kommt zu mir/ ich untersuche sowohl selbst als durch Anderealle Klagen/ und erweise mich Personen nützlich/ deren Eristenz,hevor ich ihre Vittschrift erhielt/ gar nicht kannte. Diese Revisionmacht die Nichter aufmerksam und verhindert zu harte und zu strengeSchritte. Ebd. S. 283.
Sie haben Toleranz gepredigt; nach Vahle sind Sie ohne Wi-derspruch einer der Weisen / welche der Menschheit das meiste Guteerwiesen haben; aber wenn Sie oie Welt aufgeklärt/ so haben dieje-nigen/ welche ihr Interesse an den Aberglauben fesselt/ Ihr Lichtzurückgeworfen/ und diese herrschen noch über die Volker. Wasmich/ als einen treuen Schüler des Patriarchen vonFerneh, anlangt/so bin ich jekt in einer Unterhandlung mit tausend mohamedansichenFamilien/ welchen ich Wohnsitze.und^Mosicheen in Westpreußen ver-schaffe. Wir werden legales Händewaschen haben uiid b.illi imllahören, ohne uns daran zu stoßen; das war die einzige ^?ecte, welchein diesem Lande noch fehlte. Ebd. S. 284.
Es ist wahr/ wie Sie sagen/ die Christen sind grobe Abschreiberder Fabeln gewesen/ welche man vor ihnen erfunden hatte; ich ver-zeihe ihnen noch die heiligen Jungfrauen wegen einiger schonen Ge-mählde/ welche die Maler von derselben verfertigt haben; aber Siegeben doch zu/ daß nie das Alterthum noch irgend eine Nation/ wersie auch fem eine abscheulichere und gotteslästerlichere Ungereimtheitausgedacht hat, als die, seinen Gott zu essen; das ist das empörendsteDogma der christlichen Religion, die größte Beleidigung, für dashöchste Wesen und der Gipfel der Thorhett und Einfalt. Die Helden,