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Friedrichs des Grossen Gedanken über Staat, Kirche, Fürsten und Volk
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Presse denke und über die satyrischen Werke, welche eineunvermeidliche Folge davon sind, so gestehe ick) Ihnen(ohne indessen die Herren Encyclopädistcn, welche ichehre, beleidigen zu wollen), daß ich vermöge meinerMenschenkenntnis?, weil ich mich ziemlich lange Zeitmit ihnen beschäftigt habe, vollkommen überzeugt bin,daß sie zurückhaltende Mittel nöthig haben, und immerdie Freiheit, die sie genießen sollen, mißbrauchen wer-den, so daß es hinsichtlich der Bücher nöthig ist, daßihre Schriften einer Untersuchung unterworfen werden,die zwar nicht mit Strenge vorgenommen wird, aberdoch alles unterdrückt, waS sich mit der öffentlichenRuhe, so wie mit dem Wohl der Gesellschaft, demdie Satyre zuwider läuft, nicht verträgt.

Ebd. S. 14I.

Sie können ohne Furcht für meine Person scyn;ich habe von den Jesuiten nichts zu fürchten, derFran-ciskaner Ganganelli hat ihnen die Tatzen verschnitten,ihnen eben die Backenzähne ausgebrochen und sie in ei-nen Zustand versetzt, wo sie weder kratzen noch beißenkönnen, aber wohl die Jugend unterrichten, wozu siefähiger sind, als die ganze Masse der Mönche. Es istwahr, diese Leute haben während des letzten KriegesAusflüchte gemacht; aber bedenken Sie die Natur derGnade. Man kann diese bewundernswürdige Tugendnicht üben, bevor man nicht beleidigt worden ist, .undihr Philosophen werdet mich nicht tadeln, daß ich dieMenschen mit Güte behandle und Menschlichkeit ohne