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Die Reformation machte, wie Sie wissen, einegroße Revolution; aber wieviel Blut, welches Ge-metzel, welche Kriege, Verheerungen, um es zu wa-gen und sich über einige Glaubensartikel zu erheben!Welche Wuth würde sich der Menschen bemächtigen,wenn man dieselben alle unterdrücken wollte. Schonwar's ohne Zweifel, den einzigen Anblick eines Volkesohne Irrthum, ohne Vorurthcil, ohne Aberglauben,ohne Fanatismus zu genießen, aber in den Eenturiendes Nostradaums ist gesagt, daß man es nicht entdek-ken wird, bevor man nicht eins ohne Laster, ohne Lei-denschaften und ohne Verbrechen gefunden hat. Ihrandern, Lichter dieses schattigen Erdreichs, werdet Licht-pinsel ausstrahlen lassen, um es zu erhellen: was wird'shelfen? Einige gelehrte Leute werden sagen: Ihr habtRecht; die Bonzen und die Lama's werden schreien,eine Menge Schwacher werden hermetisch die Lichtlo-cher ihrer Clausen verstopfen, um zu verhindern, daßEuer Tag sie und die Bewohner ihrer Hohlen nichtblende, und die Welt wird blind bleiben Die Philo-sophie, aufgemuntert in diesem Jahrhundert, hat sichmehr als je kräftig und muthig ausgesprochen; welchessind die Fortschritte, die sie bewirkt hat? Man hat dieJesuiten vertrieben, werden Sie sagen. Das gebe ichzu; aber ich will Ihnen beweisen, wenn Sie es wol-len, daß Eitelkeit, geheime Rache, Eabalen und end-lich das Interesse alles gethan haben. Ich werde Ih-nen den Justizmord des Ealas, die Verfolgung vonSpruen, die grausame Begebenheit von Amiens, die