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zuvorkommen, indem wir selbst streng über uns rich-ten. Das wahre Verdienst eines guten Fürsten ist,ein aufrichtiges Interesse für das öffentliche Wohl zuhaben, sein Vaterland und den Ruhm zu lieben; ichsage den Ruhm; denn jeder glückliche Trieb, welcherin dem Menschen das Verlangen nach einem gutenRuf erregt, ist das wahre Princip heldenmüthigerHandlungen; er ist der wahre Nerv der Seele, wel-cher sie aus ihrer Schläsrigkeit aufweckt, um sie zunützlichen, notwendigen und lobcnswürdigcn Hand,lungcn zu bewegen.
Oeuvres postliumes cke?>e<Ier!c II.
Lerün 1733. Llh. I. S. 10.
Ich weiß nicht, welchen bösen Einfluß das unglück-selige Geld auf Alles hat. Die Fürsten find Sklavenihrer Mittel; der Vortheil des Staates dient ihnenzum Gesetz, und dieses Gesetz ist unverletzbar. Wennder Fürst verpflichtet ist, selbst seine eigene Persondem Wohle seiner Untcrthanen aufzuopfern, um wieviel mehr muß er da nicht Verbindungen aufgeben,welche ihnen gefährlich werden würden.
Ebd. S. 14.
Ich habe gesehen; wie kleine Staaten sich gegendie größten Monarchien aufrecht erhalten können, so-bald diese Staaten Industrie und gute Ordnung inihren Angelegenheiten haben. Ich finde, daß große