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Belgien und was daran hangt
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Stein war ein deutscher Ritter. Er und seineSchwester, Aebtissin des Fräuleinstifts zu Homberg inHessen, die wenige Monate nach ihm zu ihren Väternversammelt ward welche Frau! waren alte achtedeutsche Reichsseelen. Stein war ein geborner Reichs-unmittelbarer; er fühlte alle Erinnerungen der altenKaiser, Fürsten, Reichsstädte, Reichsritter; er fühltesein Theilchcn unabhängiger Majestät, das er von demheiligen Reiche mitgetragen hatte. Dieses Gefühl konn-ten Alter und Jahre nicht schwachen. Aber er fühlteauch die Majestät des Rechts und der Freiheit, die derkleinste deutsche Mann unter dem Schirm der großenGesellschaft genießen sollte. Ich habe gottlob viele tress-liche und edle Menschen auch aus dieser Klasse gesehen,aber kein Exemplar diesen beiden vergleichlich. Ja hät-ten nur hundert Gleich gelebt, durch die deutschen Gauenvertheilt, wir hätten schon 1798 und 1805 den Wäl-schcn gegenüber eine andre deutsche Geschichte gehabt.Ihre Vaterlandsliebe war ein großer Instinkt, dasWohl und Weh des Vaterlandes gleichsam ein großesGesammtgcsühl und Vorgefühl geworden. Stein, darfich sagen, fühlte hier viel mehr, viel eher, als er dachteund überlegte, was sich begeben, wodurch deutsche Herr-lichkeit gefährdet werden könnte.

Er war ein feuriger Preuße. Vieles möchte manda der süßen Gewohnheit eines langen ehrenvollen Le-bens unter den Fitligcn des preußischen Adlers, auchder Dankbarkeit gegen Preußens Herrscher zuschreiben