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Belgien und was daran hangt
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das Meiste kam auch da aus dem alten deutschenRcichsgefühl. Preußen erschien ihm immer als etwasWerdendes, Wachsendes, als strebender, hebender, bele-bender Schirmer, als Wahrer und Erhalter. WasPreußen größer machte, schien Deutschland stärker zumachen. Von Preußens Zukunft, wie oft hörte manihn wie weissagend in glühender Begeisterung davonsprechen!

An Sitten, Art und Karakter war er dem FürstenStaatskanzler der unähnlichste. Das gab natürlicheGegenstöße und konnte auch Mißurthcile hcrvorlockeu.Aber am meisten grollte Stein gegen den Staatskanzlcr,weil er ihm in Paris und Wien für die deutschen An-gelegenheiten, besonders für das, was die preußischenRhein- und Maas-Gränzen und die Abtretung schö-ner preußischer Lande an Hannover betraf, nicht um-sichtig, thatig und standhaft genug gewesen zu scynschien. Dieser Groll, vielleicht ungerecht, und ebenweil seine Wurzel ein bitlerer deutscher und preußischerSchmerz war, desto gestachelter, brach oft über seineLippen. Nie hat er dem Staatskanzler Reichthum anTalenten und Kenntnissen, große Gewandtheit in Ge-schäften, Liebenswürdigkeit im Umgange mit Menschenabgesprochen. Aber das war der große Unterschied:Die Steinsche Reichsseelc, die feurig liebende und zornigfesthaltende fehlte Hardenbergen; und das müssen selbstseine Verehrer zugestehen, daß die großen politischenund militärischen Weltansichten, die ein Erster Mini-