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Belgien und was daran hangt
Entstehung
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— II? —

Roth machte sie weise. Als Rom an den Rheinkam und sich rüstete das Netz seiner grausamenHinterlist, womit es alle Wölker zu unterjochen undzum Theil bis auf die Wurzelspitzen ihrer Spra-chen auszurotten verstand, über die Deutschen zuwerfen, fand es viele gcthcilte kleine Staaten, welchemeist unter Erbkönigen und Wahlfcldhcrrn, einigeauch — es scheint, die Friescnstämme längs derNordsee — als Freistaaten ohne Fürsten bestanden.Dadurch hatte es einen großen Vortheil über die-ses streitbarste Volk. Doch schon Arminius brachteeinen Bund zu Stande, woran sich Roms nochjugendliche und kraftvolle Monarchie zerstieß. In-dessen der immer wieder erneuerte Versuch der Un-terjochung und also auch der oft erneucte Fehdezu-stand schuf endlich mächtige Völkerbünde: es er-wuchsen aus vielen kleinen Völkerschaften im Nor-den des Rheins und der Alpen die Allemannen,Franken und Sachsen. An den Ostgränzen Ger-maniens aber bei den Suevcn und Gothen findenwir fast überall das erbliche Königthum, auch schonweit mehr das kriegerische Ritterthum ausgebildet.Von Osten her drohetcn immer Wetterstürme wil-der Volkszüge; die Granzcn selbst waren gegenfremdartige Völker nicht fest, und um Oder, Weich-