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Belgien und was daran hangt
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ten und geordnet werden könne, daß er denen, diedarin Hausen müssen, wohnlich dünke, nach außenhin aber so stark und wohl verwahrt erscheine, daßer den Fremden Ehrfurcht gebiete ihn anzutasten.Eine große und schwere Augabe für die Fürstenwie für die Völker; auch die Aufgabe des Regie-rens zehnmal schwerer, als selbst in den großenMonarchieen England und Frankreich. Wir Deutschehaben und machen dieselben Ansprüche der Bildungund des Glücks wie die Engländer und Franzosen,dieselben Ansprüche einer edlen bürgerlichen Freiheit;dieselben Lockungen, dieselben Gefahren: eben solcheverführerische Scheine, deren unsre Tage nur zuviele haben, wollen uns aus den Schranken deSMaaßcs und der Zucht reißen; bei so vielen ver-schiedenen Herrschasten, Entwickclungcn und Bestre-bungen ist die Zügelung und Bändigung wilderKräfte, die Zusammenhaltung und Einigung desdeutschen Vaterlandes viel schwerer als in den obengenannten Ländern. Wir haben also doppelte Mä-ßigkeit, Weisheit, Tapferkeit und Liebe nöthig, damitnicht alles im schlimmen Widerstreit und Haderoder in noch schlimmerer Wildheit und Gesetzlosig-keit auseinander gehe. Denn der Geist, der durchdie Zeit wandelt, ist ein Riese: Predigten machen