scheu Flüßigkciten keine weitere materielle Theile im allgemeinen Welträu-me vorhanden, eben so willkührlich angenommen ist, als der: es sind der-gleichen vorhanden. Aus Gründen a ^ricni mochte sich wohl keiner vonbeyden beweisen lassen, es müssen vielmehr bloö Beobachtungen hierüber ent-scheiden. Daß dergleichen Beobachtungen vorhanden sind, wird man ausdem vorigen hinlänglich ersehen haben«
Wenn man etwa fragen sollte, wie dergleichen Massen, entstanden,'oder in einen so isolirsen Zustand gekommen sind, so ist es fast eben das,als ob man fragte, wie Weltrörper entstanden sind. Das beste möchtewohl styn, zu gestehen, daß sich nichts bestimmtes darüber sagen läßt. Wasman auch übrigens für Hypothesen sich bilden mag, so muß man doch entwe-der annehmen, daß Wellkörper, manche Revolutionen auf oder nahe an ihrerDberstäche abgerechnet, immer das gewesen sind, und seyn werden, was siejetzt sind, oder, daß in der Natur Kräfte vorhanden sind, um Weltkörper undganze Weltsysteme zu bilden, sie zu zerstören, und aus dem Stoffe wiederneue hervor zu bringen. Für die letztere Meinung sind wohl mehr Gründevorhanden, als für die erstere; indem nicht nur an allen organischen undunorganischen Wesen aus unserer Erde sich Abwechselungen von Zerstörnngund Bildung zeigen, welche vermuthen lassen, daß die Natur, bey welcherüberhaupt Größe und Kleinheit nur relativ sind, dergleichen wohl auchmehr im Großen bewürken könne : sondern man auch manche Veränderuir-gen an entfernte!: Weltkörpern wahrgenommen hat, welche diese letztereMeinung einigermaßen wahrscheinlich machen, z.B. das Erscheinen undgänzliche Verschwinden einiger Sterne; wenn es nicht etwa ans periodi-schen Veränderungen beruht. Nimmt man nun an, daß Weltkö.'per entsinn-Yen sind, so laßt sich ein solches Entstehen wohl nicht anders denken, alsdadurch: daß entweder materielle Theiie, die vorhcr in einem mehr lockernund.chaotischen Znstande in einem größern Räume zerstreut gewesen stud,
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