Emkum, und von rzoso 5ks 17000 Pfund durch einen Blitz noch we-n iger zu vermutheil ist. Es bleibt also nichts anders übrig, als der durchnoch so manche andere Gründe bestätigte Ursprung durch Niederfallen derMasse einer Feuerkugel , bey welcher sichj ellie solche Schmelzung weit eher,als aus irgend eine andere Art denken laßt. Denn aus den Beobach-tungen an Feuerkugeln ist zu ersehen, daß ihre Bewegung meist so schnellist, daß sie der Geschwindigkeit des kaufeS der Erde oder anderer Welt-korper völlig gleich kommt, und eilte Kanonenkugel wohl ioo mal an Ge-schwindigkeit übertrifft; durch diese so schnelle Bewegung muß die Massewegen der Reibung in der Atmosphäre nothwendig so erhitzt werden, undeinen so hohen Gradj von Elektrizität annehmen, daß die Wirkungen einesandern natürlichen und künstlichen Feuers, so wie auch die Würkungeneines Blitzes dagegen ziemlich mibeträchtlich seyn mochten.
II) Ans den vorhandenen Nachrichten von herab-gefallenen Massen.
Daß bey der Aehnlichkeit der oben erwähnten Massen auch dieNachric hten in Ansehung des Herabfallen? einander so ähnlich sind, dieseskann unmöglich als ein bloßer Zufall angesehen werden, und giebt denErzählungen Glaubwürdigkeit. Es sind auch besonder? in der §. 8. c er-wähnten Agramer Urkunde die Thatsachen auf eine so ungekünstelte jArtdargestellt, nild die )t>issagen der Zeugen, bey denen man eben so wenig,wie bey dein Bischöfliche!, Consisiorium zu Agram, eine absichtliche Täu-schung zu vermuthen Ursache hat, stimmen sowohl unker sich, als auchmit den übiigen in, 8ten§. angeführten Nachrichten so übcrein, daß mansie allerdings glaubwürdig finden muß, sobald sie sich aus eine jder Ver-minst! nicht widersprechende Art erklären lassen. Am auffallendsten istdiese Übereinstimmung bey den aus drey von einander entfernten Ge-genden der Pariser Akademie der Wissenschaften durch ihroCorrespondcnten
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