«) Da Feuerkugeln, wie ich §. 2—5 glaube gezeigt zu haben, ausdichten und schweren Grundstoffen bestehen, die bey der äußerst schnellenBewegung durch Reibung in der Atmosphäre elektrisch worden und inGlurh gerathen, dadurch geschmolzen, und von elastischen durch die Hitzeentwickelten Flußigkeiten zu einem sehr großen Umfange bis zum Zersprin-gen ausgedehnt worden, so folgt daraus: daß da, wo Stücke einer zer-sprungenen Feuerkugel niedergefallen sind, auch Materien muffen gefundenwerden, die mit allen diesen Eigenschaften übereinkommen. Das Eisen,als der Hauptbestandtheil der bisher gefundenen Massen hat alle diese Ei-genschaften in vorzüglich hohem Grade. Die Schwere und Zähigkeit desGrundstoffes der Feuerkugeln, welche sehr beträchtlich seyn muß, da siebey der größten möglichen Ausdehnung doch Consffenz genug übrig be.halten, um eine fo äußerst schnelle Bewegung durch einen so weitenRaum ohne Zerstreuung ihrer Muffe und ohne Hinderung durch den Wi-derstand der Luft fortzusetzen, kommt mit geschmolzenem Eisen sehr wohlsicherem; das blendend weiße licht wird von manchen Beobachtern mit demlichte des schmelzenden Eisens verglichen; das Brennen, Rauchen undFunkenauswerfen bemerkt man auch bey dem Eilen (am leichtesten bey derVerbrennung in der Lebenslust); von der Ausdehnung durch elastischeFlüssigkeiten, welche durch die Hitze entwickelt worden, und von der nach-herigen Zusammenziehung bey dem Erkalten zeigen sich noch Spuren inder inncrn schwammigen Beschaffenheit der gefundenen Eisenmaffen, undin den kuglichen Eindrücken der äußern harten Rinde, welche letztere ver.muthen lassen, daß an diesen Stellen Blasen vorhanden gewesen, die beydem Erkalten eingesunken sind. Daß man an verschiedenen Muffen eineVeymischung von Schwefel angetroffen hat, stimme auch sehr wohl mitallen Erscheinungen an Feuerkugeln überein, besonders mir der Leichtig-keit des Brennens einer sehr dünnen und unreinen Luft; indem, wie be-kannt, Schwefel unter der Luftpumpe in einer so verdünnten Luft brennt,
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