gedonnert hatte; wenn es aber würklich eine Feuerkugel gewesen, so istsehr zu bedauern, daß man nicht nachgegraben bar, da man denn höchst-wahrscheinlich solche Massen, wie im künftigen §. erwähnt werden sollen,würde gefunden haben.
§. 8.
Beyspiek von gefundenen Massen an dem Orte des Niedcrfaklens.
Bergmann äußert in seiner physischen Erdbeschreibung den Wunsch,daß man einmal Gelegenheit finden möchte, die Substanz einer niederge.fallencn Feuerkugel zu untersuchen. Dieser Wunsch, ist allein Ansehe«»nach schon mehreremal erfüllt worden, nur hat man immer die Naturer-scheinung nicht für das gehalten, was sie würklich gewesen ist. Die dreyersten anzuführenden Verspiele von Eisenmasten, wo man Nachricht hat,daß sie unter donnerähnlichen Getöse von oben herabgefallen sind, vondenen das dritte bey weiten« das merkwürdigste ist, weil man selten Gele-genheit finden möchte, die Natur so über der That zu beobachte««, entlehneich aus einein Aussahe des Herrn Abbe' Stüh, (Adjunkt am KaiserlichenNaturalienkabinet in Wien) über einige vorgeblich vorn Himmel gefalleneSteine, im 2tcn Bande der Bergbaukunde S. z98. Bey den bisherigenphysischen Begriffen schienen freylich diese Nachrichten zu fabelhaft, alsdaß man ihnen Glauben beiuneffen könnte, wenn sie auch noch so sehr do.cumentirt sind; aber bey der jetzt vorgetragene«« Erklarungsarr verlieren sieallen fabelhaften Anstrich.
n) Herr Stütz besitzt ein vom Herrn Baron von Hompesch(Domherrn zu Eichstädt und Bruchsal) erhaltenes Stück aus den« Eich-siädtischen, welches aus aschgrauem Sandsteine besteht, und mit Na-uen Könerchen, thsils von würkljchem gediegenen Eisen, das sich xeglm tvollkommen hämmern läßt, theils von gelbbraunem Eisenocker, durchaus
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