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gel vorzuziehen. Der Zoll sollte nie hoher stehen, alsdie wahrscheinliche Prämie der heimlichen Einfuhr betragt,denn, wenn man Contraventionen doch nie ganz hemmenkann, so ist es doch besser, die gemeinschaftliche Kasse be-ziehe den Preis der Einfuhr, als der unternehmende Eon-lccbandier.
In einer der letzten Sitzungen der französische» Kammerwurde der Eingangszoll von fremder Leinwand her-abgesetzt, ausdrücklich, um die Prämie der Eon-trebande zu vermindern, zum wirksamen Schutz der fran-zösischen Leinwandmanufacturen. Eine Abgabe vcn 1t),15 bis 2l) Proccnt, wird den deutschen Wollen-, Baum-wollen-, Lcdcrfabrikanten w. ohne Zweifel einen hinläng-lichen Vorlhcil gewähren.
Nur
l) wenn es sich darum handelt, den überspannten Beschrän-kungen, die der deutsche Handel in manchen Zweigen er-duldet, angemessene Maßregeln entgegen zu setzen, umden fremden Staat zu größerer Mäßigung zurückzuführen,können einzelne strengere durchgreifende Vorkehrungen ein-treten, wie sie z. B. Frankreick) in Ansehung gewisserenglischer äußerlich als solche kennbarcr Manusacturwaa-ren ergriffen hat.
Der schönste Gewinn, der von einem gemeinsamen Zusam-menwirken aller deutschen Staaten zu erwarten ist, be-stünde in dem Abschluß von Handelstractatcn mit denRegierungen anderer benachbarten und entfernter» Natio-nen auf die Grundlage der größtmöglichenFreiheit und des gegenseitigen VorrhcilS.Unter den gegenwärtigen Verhältnissen kann weder Eng-land noch Frankreich veranlaßt scyn, sich durch irgend«ine Rücksicht von den verderblichsten Verfügungen gegenden deutschen Handel abhalten zu lassen. Sie glaubensich des Mangels an gemeinsamem Zusammenwirken ebenso sehr als der Wirkungslosigkeit der Maßregeln einzelner