tcn Markten abgeschnitten sehen, kennen sie .endlich nicht mehrwiderstehen. Sic werden sich gcnöthigt sehen, dem allgemeinenSystem zu folgen, in den kleinem Staaten des dritten Ranges,welche alle möglichen Nachthcilc der mannigfaltigen Hemmun-gen des Verkehrs schon empfinden, wird zuletzt nichts übrigbleiben, als sich über gemeinschaftliche Vorkehrungen gegen ihregroße Nachbarn zu vereinigen. So wird der Oberrhein, deram Untcrrhein den Absatz seiner Weine, seines Blättertabaksverloren hat, auch aufhören fabricirten Tabak, Leder, Eisen-waaren und Leinwand vom Untcrrhein zu beziehen.
Unfähig, der überwiegenden fremden Industrie einen kräf-tigen Widerstand zu leisten, wird der Erfolg des herrschendenSystems nur der seyn, daß sich alle einzelnen Staaten so vielUebcl als möglich zufügen, und beinahe wird es den Anscheingewinnen, daß Deutschland, nachdem es Jahrhunderte langdurch politischen Zwiespalt und fremden Einfluß in verderblicheinnere Kämpfe hinein gezogen, in seiner EntWickelung aufge-halten war, nunmehr äußerlich befriedigt, den Bürgerkrieg mitVerordnungen und Systemen fortsetzen wolle.
Man darf sich nicht verhehlen, wohin dieser Zustand der
Dinge führen muß.
Der aufrichtige Staatsmann der nicht etwa eigensinnig anseiner eigenen nur durch die Umstände gerechtfertigten Schöpfunghangt, der Gelehrte, der die Geschichte und die unwandelbarenGesetze der Wissenschaft zu Nathe zieht, der Bürger, der zu-nächst die Wirkungen des herrschenden Systcmes fühlt, Allesind darüber einig, daß Deutschland auf diesem Wege, wennnicht mit schnellen Schritten zur Verarmung schreiten, doch inEntwickelung seiner Kräfte hinter allen Nationen, die auf glei-cher Stufe der Cultur stehen, unendlich weit zurück bleiben muß.