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Auch lehrt die Erfahrung, wir wenig wirksam die bestehen-de» Anstallen sind, und wie durch die vielen Mauthlinien, dieDeutschland durchschneiden, jede Waare, die kostbar genug ist,um die Prämie der Eontrebande tragen zu können, sich freibewegt.
Kaum waren in einem deutschen Lande neun Maurheu m-gainstrt, alS reisende Eommis und Handelsbriefc auch die Dr-ganisalion der Eontrebande förmlich ankündigten.
Kein deutscher Staat wird die Mittel, die ihmzum Schutz der einheimischen Industrie zu Gebotstehen, gebrauchen, ohne dem deutschen Nachbarmehr als dem Fremden wehe zu thun: denn die Be-rührungen der deutsche» Staaten unter sich sind viel häufiger,ihre natürlichen Handelsverbindungen Viel inniger, als die deSAuslandes mit Deutschland im Ganzen genommen. Wenn eingroßer Eanal, der in das ferne Ausland führt, durch ein Mauth-systcm eines deutschen Staates verstopft wird, so verstopft es zü«gleich >ll und IM Kanäle, die es mit seinem deutschen Nach-rbar im täglichen Verkehr verbindet.
Der kleine Verkehr, der den großen groß zieht, findet nu,auf kurze Distanzen statt. Er kann die Umwege, kostbare Eomtrollen, und die Ehicancn, die sich an diese anschließen, weni-ger ertragen und erliegt leichter unter unnatürlicher Beschränkung.
Gegen diesen kleinen Verkehr, vorzüglich aber gegen denAustausch der rohen Productc im großen und kleinen sind dieZollmaßregcln der deutschen Staaten allein von vollkommenerWirkung, weil sie meistens Waarcn treffen von größeren Vo-lumen und geringem Werthc, die der Aufmerksamkeit der Zoll-behörden weniger leicht entzogen werde» können.