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Denkschrift für den Beitritt Badens zu dem ... Zollverein
Entstehung
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Man hat Unrecht, den Werth des freien Marktesnur nach der geographischen Ausdc>hnung zu schätzen;auf den Zusammenhang und die natürliche Verbindung kommtes weit mehr an.

Zerstreut liegende Provinzen eines großen Reichs, die vonallen Seiten mit eigenen und fremden Maulhen umgeben, durcheinen Zwischenraum von M, 50, kvt), und mehr Stunden voneinander getrennt sind, oder nur auf wenigen Punkten mitein-ander zusammenhangen, können nur sehr karglichen Gewinn voneiner gegenseitigen Verkehrsfreiheit ziehen, wann, was doch ge-wöhnlich geschieht, diese Freiheit auch durch Controlen der eige-nen Behörden und durch die Maßregeln der Zwischen inne lie-genden Staaten auf mannigfaltige Weise beschrankt wird.

Wer möchte laugnen, daß diese Bemerkungen auf die grö-ßeren Bundesländer ihre Anwendung finde? Die königlichPreußischen Rheinprovinzen suchen ihren natürlichen Markt amMittel - und Oberrhcin, an der Weser und am Mayn. Daherkönnen sie manche Bedürfnisse auf kurze Distanz bezichen, undmanche Productc und Fabrikate dorthin bequem absetzen. DenVerlust dieses Markts vermag ihnen Pommern und Schlesiennicht zu ersetzen.

NhcinbayerN findet einen gelegnern Markt an Rheinpreußen.Baden und Darmstadt, als an Franken; Franken nach seinerLage vielleicht einen bessern an Baden, Darmstadt und Sachsenals an dem südlichem Bayern.

Kein deutscher Staat, bestreich ausgenom-men, vermag sein Gebiet gegen überwiegendefremde Concurrenz wirksam zu schützen, denn manvergleiche die Grenzen, die sie zu bewachen, die Mittel, über diesie zu gebieten haben, mit der Ausdehnung der zugangbaren

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