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Dock) wir wollen uns über cine Frage, die in das Ge-biet einer tiefern Forschung gehört, nicht ausführlich verbreiten.
Jede Bedenklichkeit würde in dem Falle wenigstens ver-schwinden, wenn man die Erhöhung der Salzsteuer auf das,seit längerer Zeit gewohnte Maß, unrer dem Gesichtspunkt einerVerwandlung der Abgaben von dem wechselseitigen Verkehr mitden Vereinsstaaten zu betrachten hatte. Man würde überdießerwägen, daß fast alle Länder einen gleichen oder selbst einenweit hohem Salzpreis habe», daß die Erhöhung eine Ein-nahme gewährt, die keine Erhebungskostcn verursacht, und einestärkere Grenzbewachung gegen die nur von einer Seite zu be-sorgenden Einschwarzungen eine größere Sicherheit als früherdarbietet.
10.
Manche machen die unverkennbaren Nachtheile hoher Zölle,die Gren z -A n sta lten, Visitationen, Centralen und Vexa-tionc», sodann der verderbliche Einfluß, den der Schleichhan-del aus die Moraljtat des Volkes ausübt, ganz unempfang-I ch für jede andere Betrachtung.
Wir gestehen, daß auch wir in der Bildung einer doppel-ten Zolllinie und in den Anordnungen, welchen die davon ein-geschlossenen Bezirke bei einer solchen Einrichtung, wie sie inmehren Landern besteht, sich zu unterwerfen haben, einen Nach-theil erblicken, den alle ökonomischen Vortbeile des Vereinsnicht überwiegen dürften. Jene Maßregel würde bei der Lageund geringen Breite des Großhcrzogthums und bei der Rich-tung der Hauptstraßen in dem größten Theile des Landes diefreie Bewegung der Menschen und Güter durch lästige Eontrolenhemmen, Bewohner und Reisende mannigfaltigen VexationenPreis geben, und ebenso unerträglich als unnölhig sepn. Einedoppelte Bewachung einer einfachen Linie wird eben so viel lei-sten, als eine mehr zerstreute Aussicht in einem großen Rayon;sie kann aber vierfach seyn, wenn man für einfache Linien ander badischen Grenze gegen das Ausland eben so viel auf-wenden will, als für eine doppelte Linie gegen Baden; da,wie wir gesehen haben, der Verein durch den Beitritt Badensvon der Ausdehnung seiner frühern Grenze mehr denn nocheinmal so viel verliert, als die Länge der neuen Grenze betragt,die Baden im Vereine bildet. Dazu kommt, daß bei zweck-mäßigen Einrichtungen sich die Wassergrenze besser bewachenläßt und daß an der französischen Grenze, wo man eben des-halb wenig von Schleichhandel hört, die jenseits bestehendeMautl) schon den Schleichhandel erschwert.