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Denkschrift für den Beitritt Badens zu dem ... Zollverein
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belgisch«-» Marktes durch daS Großherzogthum daz Bedürfnißeiner Vereinigung mit den norddeutschen Landern der jenen beide»Staaten eher schwächen als verstärken müsse.

5.

Die Vereinigung Bayerns mit Würtemberg, und Hessen--Darmstadts mit Preußen kam nicht unerwartet. Diese lag imoffenbaren Interesse der Production und den Finanzen unseresnördlichen Nachbarstaates; jene war durch die geographische Lageerlcichrert, und wenn man die höheren Tarife beibehalten wollte,jedenfalls beiden Theilen nützlicher als die Jsolirung. Badensah in Folge dieser Vereinbarungen an seinen nördlichen und öst-lichen Grenzen verstärkte Barrieren entrichten.

Selbst nachdem wir den verderblichen Einfluß dieser wach-senden Beschränkungen fühlten, konnte in der Wahl, demeinen oder andern der beiden Vereine beizutreten, oder isolirtstehen zu bleiben, die Entscheidung nicht schwer fassen. DenZutritt zu dem preußisch - hessischen Vereine verhinderte schondie geographische Lage des Landes, und die Motive, die vondein Beitritt zu dem Vereine abgehalten, welcher den Ge-genstand der Stuttgardter Verhandlungen gebildet hatte, wa-ren dem bayerisch-würtembergischen Vereine gegenüber durch dieTrennung von Hessen noch verstärkt.

Der Erfolg hat gelehrt, daß wir unsere Lage richtig zu beuv-theilen verstanden.

Die seit dem Jahre 18L7 fast jährlich gestiegenen Zoll-cinnahmcn lassen keinen Zweifel, daß unser Handel an Lebhaf-tigkeit nicht verloren, sondern gewonnen hat.

Der Ertrag der badischcn Landzölle wurde nach einemmehrjährigen Durchschnitte (unter Abschlag einer beträchtlichenSumme wegen der, in Folge der Gerüchte über den Beitrii