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der man ohne Rücksicht auf die Beschaffenheit des Bodens,wohin sie getragen wird, ohne Rücksicht auf die Verpflichtungen,die sie auferlegt, unbedingt folgen dürfe.
Der Nutzen des Landes, die Beförderung seiner wahrenInteressen konnte uns allein als letzter Zweck, jeder Verein nurals Mittel dazu dienen.
Dem Thcile des vaterländischen Publikums , der gleichiins die aufgestellte Frage nur unter dem Gesichtspunkte desallgemeinen Landeswohls betrachtet und beantwortet wissen will,sind die folgenden Blatter vorzugsweise gewidmet. Wir haltenuns bei diesem Publikum gegen den Verdacht einer Hinneigungzu den Grundsätzen des Merkantilsystems für vollkommen ge-sichert und ebenso gegen den Verdacht einer allzugroßen Geneigt-heit , die materiellen Interessen des Landes gegen die Lieblings-Jdce der Zollvereine in den Hintergrund zu stellen.
Ueberwiegcnde Rücksichten auf diese Interessen waren es,welche bisher das Großherzogthum verhindert haben, an denVereinen Theil zu nehmen, die sich in den letzten Iahren ge-bildet und deren Gebiete das Großherzogthum im Norden undOsten begrenzen. Um Alles, was in Beziehung auf unsereFrage unter den gegebenen Umständen in Betrachtung kommt,in ein klares Licht zu stellen, gibt es vielleicht kein besseresMittel, als ein Rückblick auf die verschiedenen Versuche, dieseit der Gründung des deutschen Bundes gemacht wurden, umdie Nachtheile der wechselseitigen Beschrankungen des Verkehrsder einzelnen deutschen Lander zu beseitigen, oder zu vermin-dern Wenn wir jene Versuche, ihre Veranlassung und die Ur-sachen, aus welchen sie ohne Erfolg geblieben sind, einer vorläu-figen Betrachtung unterwerfen; so wird man sodann, im Ue-berblick einleuchtender Gegensätze, um so leichter erkennen, wasunter den gegebenen Umständen dem Großhcrzogthum fromme.